Die Herausforderung

Herkömmliche Praktiken zum manuellen Mischen in Apotheken, die auf Nadel und Spritze basieren, können signifikante Risiken für die Sicherheit von Klinikpersonal und Patienten bergen.1

Das Mischen von Medikamenten ist erforderlich, um ganz spezifische Medikamentenzubereitungen für Patienten herzustellen. In der klinischen Literatur wird jedoch anerkannt, dass menschliche Faktoren wie Unterbrechungen, Müdigkeit und Gedächtnislücken zu Fehlern in der Zubereitung beitragen, wenn diese Medikamente manuell vermischt werden.1,2

Dianasolution -CO1

Verunreinigungen von Zubereitungen können zu schwerwiegenden Verletzungen und dem Tod von Patienten führen. 

Jüngste Vorfälle von Medikamentenverunreinigungen und Todesfällen bei Patienten in Zusammenhang mit einer Compounding-Apotheke in den USA unterstreichen die Herausforderungen im Bereich der Sicherheit, die landesweit mit den heutigen Prozessen im Medikamenten-Compounding verbunden sind. Organisationen wie das National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH) und das United States Pharmacopeia (USP <797>) haben die Verwendung geschlossener Systeme empfohlen, um zum Schutz des Klinikpersonals vor einem Kontakt mit gefährlichen Medikamenten beizutragen und gleichzeitig die Patientenzubereitung vor einer Exposition gegenüber Verunreinigungen aus der Umwelt zu schützen.3,4

In der onkologischen Pharmazie stellt die Exposition gegenüber gefährlichen Medikamenten während der Zubereitung und Wiederherstellung ein signifikantes Risiko für die Sicherheit der Angestellten im Gesundheitswesen dar. 

Die Toxizität von gefährlichen Arzneimitteln und die Gefahren einer längeren Exposition sind nachweislich für Haarausfall, Hautausschlag, Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten, Missbildungen und sogar Leukämie oder andere Formen von Krebs bei Beschäftigten im Gesundheitswesen verantwortlich.5,6,7,8 Studien haben gezeigt, dass Arbeitnehmer diesem Risiko im gesamten Lebenszyklus dieser Arzneimittel ausgesetzt sind: von der Herstellung und Verteilung, bei Verwendung in Kliniken oder privaten Haushalten, bis hin zur Beseitigung von Abfällen. Angestellte im Gesundheitswesen können während der Handhabung dieser Arzneimittel Aerosole oder Dämpfe einatmen, die während der pharmazeutischen Zubereitung oder der Behandlung auftreten, oder den Toxinen bei Nadelstichverletzungen, beim Verschütten oder beim Auslaufen durch direkten Kontakt mit der Haut ausgesetzt werden.

Bei Klinikpersonal, das mit dem Mischen in Apotheken befasst ist, kann zudem ein Risiko für Verletzungen der Skelettmuskulatur bestehen.9

Für das sterile Mischen von Medikamenten müssen Fachkräfte Medikamente in einer biologischen Sicherheitswerkbank zubereiten. Viele dieser Werkbänke besitzen ein Schiebefenster, das den Bewegungsradius einschränkt. Durch diese Einschränkung können Fachkräfte gezwungen sein, beim Mischen von Medikamenten unbequeme, statische Körperhaltungen einzunehmen. Auch sich wiederholende Bewegungen wie die Spritzenbefüllung und Kontaktbeanspruchungen wie etwa das Abstützen auf Arbeitsflächen können zu Verletzungen der Skelettmuskulatur beitragen.

Unsere Lösung

Das Diana-System zum Mischen gefährlicher Medikamente ist das weltweit erste nadelfreie, bedienergesteuerte, automatische sterile Compounding-System zur genauen, sicheren und effizienten Zubereitung und Wiederherstellung von gefährlichen Medikamenten.

Das Diana-System eliminiert Abweichungen aus der Praxis der manuellen Zubereitung von Medikamenten und ermöglicht dem Klinikpersonal, einen reproduzierbaren Prozess für die sterile Zubereitung und den sicheren Umgang zu entwerfen. Das Diana-System dient der Vereinfachung von geringvolumigen und hochvolumigen Zubereitungen gefährlicher Medikamente, passt in die Sicherheitswerkbank der Apotheke und ergänzt die bestehenden Apothekenabläufe. Das System bietet zudem automatische Kontrollen und Erinnerungen, um die Effizienz und Sicherheit der Arbeitsabläufe zu erhöhen.

Untitled -9

Die Technik zum genauen, sicheren und effizienten Mischen von gefährlichen Medikamenten steht Ihnen komplett zur Verfügung. 

  • Bedienergesteuertes automatisches Mischen für maximale Genauigkeit und Sicherheit.
    Im Gegensatz zu automatischen Compounding-Verfahren, die hohe Investitionen erfordern und sich nicht in die bestehenden Arbeitsabläufe einpassen lassen, überlässt das Diana-System den Apothekern und Fachkräften kostengünstig die Kontrolle über den gesamten Compounding-Prozess.

  • AseDas geschlossene System gewährleistet die Sicherheit des Klinikpersonals und die Sterilität des Mixes.
    Das Diana-System passt in Ihre Sicherheitswerkbank und schützt das Klinikpersonal vor Exposition gegenüber gefährlichen Medikamenten und versehentlichen Nadelstichen, während die Patientenzubereitung gleichzeitig vor der Exposition gegenüber Verunreinigungen aus der Umwelt geschützt wird.

  • Reduziert das Risiko für Verletzungen durch ständige Beanspruchung.
    Entlasten Sie Apotheker und Fachkräfte von vielen der wiederholten Bewegungen, die während der Zubereitung und Wiederherstellung erforderlich sind, und verringern Sie die Belastungen und Verletzungen, die infolgedessen auftreten können.

  • Erhöht die Effizienz und reduziert Medikamentenabfälle.
    Durch eine bessere Effizienz beim hochvolumigen Mischen kann das Diana-System die Effektivität des Arbeitsablaufs erhöhen und Ihnen gleichzeitig helfen, Medikamentenabfälle zu verringern, da aus jedem Behälter wirklich alle Medikamentenreste entnommen werden.

Referenzen

  1. http://www.ashpmedia.org/advantage/2cpe/compounding/handout_compounding_ondemand.pdf

  2. http://www.usp797.org/QA-E25.htm

  3. NIOSH (US). Prevention of Occupational Exposure to Antineoplastics and Other Hazardous Drugs in Healthcare Settings. September 2004.

  4. United States Pharmacopeia (USP) 797. Pharmaceutical Compounding, Sterile Preparations. 2007.

  5. Connor TH, McDiarmid MA. Preventing occupational exposures to antineoplastic drugs in health care settings. CA Cancer J Clin 2006; 56: 354-365.

  6. National Institute for Occupational Safety and Health. NIOSH Alert: preventing occupational exposures to antineoplastic and other hazardous drugs in the health care setting. Centers for Disease Control and Prevention, National Institute for Occupation Safety and Health, DHHS (NIOSH) Publication No. 2004-165. Washington, DC: U.S. Department of Health and Human Services.

  7. Valanis B, Vollmer WM, Steele P. Occupational exposure to antineoplastic agents: self-reported miscarriages and stillbirths among nurses and pharmacists. Journal of Occupational and Environmental Medicine: 41(8) August 1999;632-638.

  8. Skov T, Maarrup B, Olsen J et al. Leukaemia and reproductive outcome among nurses handling antineoplastic drugs. British J of Industrial Medicine 1992; 49:855-861.

  9. http://www.viha.ca/NR/rdonlyres/BBBA8A3A-8C54-484D-9CF3-5A2B8E0A4971/0/guide_ohsah_ergo_guide_for_hospital_pharmacies.pdf