Die Herausforderung

In jedem Jahr ziehen sich schätzungsweise mehr als drei Millionen Mitarbeiter im Krankenpflegepersonal eine Verletzung durch einen Nadelstich zu.1

Die meisten gemeldeten Nadelstichverletzungen umfassen das Pflegepersonal, das Infektionen durch Blutübertragungen (einschließlich HBV, HCV und HIV) ausgesetzt ist, die potenziell lebensbedrohlich sind. Die emotionalen Auswirkungen einer Verletzung durch Nadelstiche können schwerwiegend und dauerhaft sein, auch wenn keine schwerwiegende Infektion übertragen wurde. Folglich fördern NIOSH und andere Organisationen Anstrengungen zur Beseitigung von Geräten mit Nadel, wo sichere und wirksame Alternativen zur Verfügung stehen.2

Ein geschlossenes Transfersystem (CSTD) ist nur effektiv, wenn es ordnungsgemäß benutzt wird.

Wenn die ordnungsgemäße Bedienung umständlich ist, ist es wahrscheinlich, dass eine Klinik sich mit Fragen der Einhaltung von Richtlinien befassen muss, da das Personal seine eigenen, weniger aufwändigen Wege für die Systemnutzung finden wird. Im Fall von CSTDs ist es wahrscheinlicher, dass dies in der Verabreichungsphase geschieht, weil das Pflegepersonal sich hier weniger mit der Wichtigkeit der sicheren Handhabung beschäftigt, sondern aufgrund einer überwältigenden Menge an Arbeit mehr darum bemüht ist, Arbeitsprozesse so effizient wie möglich zu gestalten.

Zur Funktionstüchtigkeit einiger kommerziell erhältlicher CSTDs ist die Montage und Demontage von mehreren komplexen Teilen erforderlich. Bei Verwendung einiger dieser Systeme wurden die Arbeitsmethoden und -verfahren bezüglich der Produkthandhabung als wichtige Sicherheitsfaktoren für die Entsorgung gefährlicher Arzneimittel und die Nadelsicherheit dokumentiert.

Unsere Lösung

Als weltweit einziges 100 % nadelfreies System zur sicheren Handhabung gefährlicher Arzneimittel beseitigt ChemoClave® das Risiko von gefährlichen Nadelstichverletzungen vollständig.

Needle Free

Die Komponenten Spiros® und Clave® des ChemoClave geschlossenen Transfersystems (CSTD) gelten beide als geschlossene nadelfreie Transfersysteme mit passiver, selbstdichtender Technologie, die das System beim zufälligen oder absichtlichen Abschalten automatisch schließt. Die geschlossenen, integrierten Schlauchsysteme sind durch festverankerte Verbindungen gekennzeichnet, die sowohl die Notwendigkeit von „Anschluss“-Komponenten und das „Punktieren“ von sekundären Beuteln als auch das Potenzial für unsichere Trennstellen beseitigen. Der Gebrauch des nadelfreien Clave-Anschlusses hat gezeigt, dass es im Vergleich zu herkömmlichen offenen Systemen weniger häufig zu einer Besiedlung des Katheteranschlusses, der Katheterspitze und der Haut kommt, weniger CRBSIs auftreten und versehentliche Nadelstichverletzungen sogar vollständig eliminiert werden.3

Das  ChemoClave geschlossene Transfersystem (CSTD) erweist sich im gesamten Handhabungsprozess von gefährlichen Arzneimitteln als benutzerfreundlich.

ChemoClave CSTD ist ein intuitives, einfach zu bedienendes, nadelfreies System, das vom Krankenhauspersonal bevorzugt verwendet wird und die Richtlinien der NIOSH und der ASHP erfüllt. Eine Studie zum Vergleich von PhaSeal® und ChemoClave CSTDs ergab, dass Arbeitspraktiken und Verfahren bezüglich der Produkthandhabung unter Nutzung des PhaSeals eine wichtige Rolle bei der Entsorgung gefährlicher Arzneimittel und Nadelsicherheit spielen, nicht aber unter Nutzung des ChemoClave CSTD, der weniger Arbeitsschritte benötigt und nadellos ist.4 In einem früheren Bericht, der gleich zwei CSTDs direkt miteinander vergleicht, hatten die Autoren abschließend festgestellt, dass es keinen Unterschied zwischen der Wirksamkeit beider Systeme in der Kontrolle äußerlicher Verunreinigungen gäbe.5

In einem Leitartikel des Journal of Oncology Pharmacy Practice vom März 2011 kamen die Autoren zu dem Ergebnis: „Wenn tatsächlich beide auf dem Markt erhältlichen geschlossenen Systeme die gleiche Effektivität aufweisen, kommt es bei der Entscheidung für eines dieser Systeme auf den Preis und die Benutzerfreundlichkeit an.“ Darüber hinaus drängt der Leitartikel Krankenhäuser dazu, sich zu vergewissern, ob das von ihnen genutzte CSTD „fähig ist, die sichere Handhabung von gefährlichen Arzneimitteln von der Rekonstitution bis zur Verabreichung zu gewährleisten.“6 Zu diesem Zweck hat eine neue Studie sämtliche kommerziell erhältlichen CSTDs verglichen und festgestellt, dass ChemoClave CSTD Krankenhäusern eine erhebliche Kostenersparnis sowie die höchste Benutzerfreundlichkeit bieten kann und außerdem die Sicherheitserwartungen eines funktionsübergreifenden Bewertungsteams aus Pharmazeuten, Krankenhauspersonal und Wertanalyseexperten erfüllt.7

Referenzen

  1. Henry K, Campbell S [1995]. Needlestick/sharps injuries and HIV exposures among health care workers: national estimates based on a survey of U.S. hospitals. Minn Med 78:1765.1768.
  2. National Institute for Occupational Safety and Health. NIOSH Alert: preventing occupational exposures to antineoplastic and other hazardous drugs in the health care setting. Centers for Disease Control and Prevention, National Institute for Occupation Safety and Health, DHHS (NIOSH) Publication No. 2004-165. Washington, DC: U.S. Department of Health and Human Services.
  3. Bouza E, Muñoz P, López-Rodríguez J, Jesús Pérez M, Rincón C, Martín Rabadán P, Sánchez C, Bastida E. A needlefree closed system device (Clave) protects from intravascular catheter tip and hub colonization: a prospective randomized study. J Hosp Infect. 2003 Aug; 54(4):279-87.
  4. Zock M, Soefje S, Rickabaugh K. Evaluation of surface contamination with cyclophosphamide following simulated hazardous drug preparation activities using two Closed-system products. J Oncol Pharm Practice, August 12, 2010.
  5. Ledford A, Maliakal P, Rogers TL, Mackey M. Evaluation of two closed system transfer devices in an outpatient community cancer centre. Poster 144. In: American College of Clinical Pharmacy annual meeting, Orlando, FL, October 2009.
  6. Davis J, McLauchlan R, Connor TH. Exposure to hazardous drugs in Healthcare: An issue that will not go away. J Oncol Pharm Pract 2011 17: 9.
  7. Saria M et al. The Cost of Safety: Closed System Transfer Devices, Abstract Accepted at the International Forum on Quality & Safety in Healthcare, April 2011, Amsterdam NL.